Wo bleiben die Spurenelemente?

Unser heimisches Riff Biotop ist im Vergleich zu den Weiten der Ozeane nur ein Tropfen, voll mit Leben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Spurenelemente schnell durch Korallen, Algen und Bakterien aufgebraucht sind, die alle Spurenelemente zum Wachstum benötigen.

Hier muss jetzt der Aquarianer eingreifen.

 Im Riff Aquarium gibt es aber noch weitere Effekte die den Verbrauch der Spurenelemente beschleunigen, der Einsatz von Ozon und UV führt regelrecht zum „Verbrennen“ der Spurenelemente. Transparente Kunststoffbehältnisse eignen sich daher, wegen ihrer Durchlässigkeit für UV-Licht, nicht zur Lagerung von Spurenelement Lösungen.

Der wichtigste Faktor, der zum Verschwinden der Spurenelemente führt und der gleichzeitig vom Aquarianer kontrolliert werden kann, ist der Phosphat Gehalt im Aquarium Wasser. In unseren dichtbesetzten Becken fallen als Abbauprodukt von organischem Material ständig große Mengen von Phosphat an. Entfernen wir diese nicht konsequent, so verbinden sie sich mit den Spurenelementen zu unlöslichen Phosphaten, die dann über den Abschäumer exportiert werden.

Wir haben einmal die Löslichkeitsprodukte wichtiger Phosphate für Sie zusammengestellt.

Tab.5: Löslichkeitsprodukte der Phosphate wichtiger Spurenelemente.

 

 

 

 

 

 

Neben hohen Phosphatwerten begünstigen auch hohe pH-Werte, die z.B. beim Einsatz von Kalkwasser entstehen, die Ausfällung der Spurenelemente als Hydroxide. In mit Kalkwasser betriebenen Aquarien fehlt daher häufig die natürliche Farbigkeit der Korallen.

Im folgenden Speziellen Teil stellen wir ihnen die einzelnen Spurenelemente im Porträt vor.